Sonntag, 27. September 2009

die töne von ihnen, sie sind sehr gut.

ich habe ein faible für musik, deren text ich nicht verstehen kann. darum adriano celentano. er hat eine schöne stimme, macht guten pop, mehr ist doch gar nicht nötig. vielleicht liegt es daran, dass ich ihn seit freitag mittag exzessiv gehört habe: aber heute nacht träumte ich von einem eigentümlichen spaghetti-portionierer. eine spirale, die flach zusammengedrückt und zu einem trichter ausgezogen werden konnte. eine ziemlich platte assoziation (italopop - pasta), über die ich schmunzeln muss. verdient hat das teil seinen namen nur, weil es nudeln für exakt eine person portionierte.

musik, deren text ich verstehe, ist heavy. wie das neue album von jochen distelmeyer. die erste CD seit 2005, die ich mir selbst gekauft habe. ich habe ihm einen kleinen altar gebaut, umgeben von nagellack, lippenbalsam, zahnseide, batterien, und löslichen magentabletten. nun schaut er mich an, mit seinen betörenden augen, und ich will kaugummi kauen.

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