Mittwoch, 30. April 2014

ich drück mich (und die maus)

ich träume vom aufräumen. das ist schöner als die wirklichkeit - hab' noch kaum ein' finger gerührt. hier, das bild, das fand ich auf mei'm rechner. was soll das sein? gummiwirbel? ein paar schläuche? aneinandergestöpselt. oder gedärm. gewürm auch möglich, human-centipede-style (bloss mit gewürm).
ich sehe das, und bekomme lust auf machen (nein, nicht ah-ah und analfixierung; sondern) häkeln, zeichnen, basteln, tun. bloss: bedingt, und das selbstauferlegt, ist ordnung schaffen vorneweg. im leben kommt nämlich ähnlich wie am stillen ort beim kräftig drücken nur eines ordentlich heraus: ein haufen mist. der steht und liegt und versteckt sich unterm bett, wichtiger noch das auf und im und unterm tisch. doch wie's so ist - ich mag halt nicht!
aufräumen kann auch spaß machen. ja, manchmal sogar richtig, bin dann mit leidenschaft dabei. weil ordnung energie freisetzt. die energie, die mir g'rad' fehlt. sie käme, räumte ich nur auf. beißt sich der wurm (über zwei weitere würmer) ins eigene gesäß hinterteil. igitt! ich komm nicht drumherum.

adieu, du schönes internet. wir seh'n uns, bis die tage.

1 Kommentar:

  1. und zur moralischen unterstützung: der erste poo-song in der geschichte indiens!

    https://www.youtube.com/watch?v=_peUxE_BKcU

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