schon ein bissl ältere playlist, und ich hab am wochenende erfahren, dass es tatsächlich einen tag der seltsamen musik gibt! daher happy tüdeldüdelwtf <3 |
Dienstag, 24. August 2021
happy international strange music day!
snippets [-235] - [0]
<41 and still seventeen - mir kommt das kotzen, wenn ich das von gleichaltrigen höre. bei mir stimmt's, und es ist zum kotzen>
<ich bin wie benjamin button, bloß umgekehrt>
<ist jede nacht ein einsamer klang, leisten dir deine dämonen gesellschaft>
<"mit geld kann man sich keinen geschmack kaufen">
<"das schiefe haus ist dazu da, um uns psychisch fertig zu machen">
<killing each other upon pleasantries>
<let me get some water on my face. from the outside>
<"ich bau eine fusionsbombe, werf sie in den pazifischen feuerring, und mach die erde zur sonne">
<pretending to be in times where there were no mobiles to perfection is oblivious pretension in ephemeral privacy>
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<mich beschleicht eine einsamkeit, bei der nur ich mich heilen kann>
Freitag, 19. Februar 2021
lieber pacey, ... (tagebucheintrag)
...hahaha nein, natürlich nicht, meinen tagebüchern gebe ich keine namen mehr, seit ich ca. 18 geworden bin. (eine belustigende tradition, und ein bisschen peinlich berührend spät damit aufgehört)
13.02.2021
Vorhin, nach dem Einkaufen, im Bad, beim Händewaschen, habe ich mein Gesicht im Spiegel betrachtet, und mir sind 2 seltsame Linien aufgefallen, jeweils schräg unter den Augen, vom Auge hin Richtung Ohr, und ich war irritiert, mir war unwohl ängstlich zumute, werden doch keine Sorgenfalten sein? An einer zuerst ungewöhnlich anmutenden Stelle. Auf meiner Stirn z.B. habe ich schon lange einen senkrechte Furche, die sich völlig nachvollziehbar durch etliche konzentriert skeptische Blicke unwiderruflich in meine Haut gräbt. Ich habe dann mein Gesicht zu einem schmerzerfüllten, deprimiert verzweifelten Ausdruck verzogen, nur um zu sehen, ob diese sardonische Fratze Deckungsgleichheit mit den neu entdeckten Linien zeigt, und mir ist es dann durchaus nicht mehr unplausibel vorgekommen. Haben sie sich im Schlaf gebildet? Mir wird nachgesagt, währenddessen bisweilen zu wimmern. Und nicht nur im Hinblick auf meine derzeitige Lektüre von Glavinics Arbeit der Nacht bin ich zögerlich und doch unaufhaltsam in meinem Wissensdrang danach, was ich unbemerkt von meinem wachen Selbst so alles anstelle, bzw was sonst noch unbewusst in mir ablaufen mag.
In einem ausführlichen und mit aufheiterndem Charakter bedachten Selbstgespräch habe ich daraufhin sowohl die allgemeinen als auch die mir persönlich anlassbezogenen Arten des Grams erörtert, philosophisch und psychologisch betrachtet, und nach Möglichkeiten gesucht, diesen Prozess der Faltenbildung zu mildern, während ich mir einen Kaffee aufsetzte und die Einkäufe verräumte. Es ließ mir keine Ruhe, unter beruhigenden Aufmunterungen ging ich zurück ins Bad, um die Stellen auf ein Neues zu inspizieren. Sie verblassten - da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Es war die Maske. Das Filtering Face Piece Stufe 2 hat Abdrücke hinterlassen, die sich nun dank des noch vorhandenen Kollagens in meiner Haut ebneten. Ich war erleichtert. Und ich war dankbar für mich selbst, denn ich habe mich gut um mich gekümmert, und das Gespräch mit mir selbst hatte trotz nichtigen Anlasses seine selbstliebende, nachhaltige Bewandtnis. Und ich war amüsiert, ich erinnerte mich, dass der unmittelbar erste Impuls nach Entdeckung im Spiegel war, ein Kunstprojekt daraus zu machen, die Falten mit Kajal oder ähnlichem nachzumalen, um mit dem Verwelkungsprozess einen kreativen Pakt zu schließen, indem ich sie vereinnahme und explizit hervorhebe.
<insert Silence of the Lambs reference here>
Es war befreiend, die Trauer, den Schmerz, den Gram, und davon gezeichnet zu sein, als Teil des Lebens anzunehmen. Zuviel davon ist jedoch unbedingt kritisch zu behandeln/betrachten. Ich hatte interessante Gedanken, sage ich. Ich bin so cool. Heirate mich.
__________
(teilweise grammatikalisch angepasst und mit nachträglichen gedanken erweitert, die ich bereits beim tagebuchschreiben hatte und nicht festgehalten habe, im wesentlichen jedoch unberührt; mir fällt auf, dass meine haltung zum altern nicht ohne widerspruch ist; damit kann ich leben, haha)
klick hier für ein schönes lied! #spreadloveinstead
von der großartigen wiener band "lelkem" - ungarisch für "meine seele";
(selbstbeschreibung "engineers of modern laments" - fancy-pancy für "heulsusen-prog-rocker")
(I obviously luv it)
Samstag, 6. Februar 2021
btw
wenn du nichts verpassen willst, und über telegram eine benachrichtigung bekommen willst, dass es hier auf diesem blog einen neuen post gibt, joine dort meinen channel. :)
party like it's 1999
dazu kommt also die depicted zeit (1999+). damals war ich gerade so kein teenager mehr, ich hatte schwierigkeiten, mich in der neuen erwachsenenrolle zurechtzufinden, dabei war ich mit der adoleszenz geistig noch lange nicht fertig. ich war also in einer grundlegenden psychischen transformationsphase, so wie ich es jetzt bin. damals natÜrlich mit ganz anderen problemen, ängsten und herausforderungen, und viel hilfloser, weil mir gewisse werkzeuge und umgangsarten mit solchen situationen nicht bekannt waren. rückblickend bin ich froh, dass ich das so durchgemacht habe. sonst wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. und ich fange an, mein leben wieder zu mögen. ein bisschen dawson's creek hätte mir damals wahrscheinlich auch ganz gut getan.
nur interessanterweise spricht mich die musik meist so gar nicht an. die hätte mir damals wahrscheinlich auch nicht gefallen oder vom hocker gerissen. schließlich war ich schon längst mit radiohead, big beats, hip-hop und dreckigem rock musikalisch sozialisiert.
wenn mich jemand fragt, ich roote für joey und pacey. nix verraten. sonst werd ich fuchsig!
Mittwoch, 27. Januar 2021
it's happening... again: I'm hooked. big time.
oh ja, es stimmt. my favorite pastime (globally, vor prokrastinieren, und anglizismen) ist die musique. und diese band ist schon lange in den top 5. mal mehr, mal weniger auf platz eins, rutscht sie nie unter die 5er-marke. zumindest nicht in meinem herzen, hörgewohnheitenanalysentechnisch sagt last.fm da was anderes. but fuck you, big data, you don't tell me what to feel. (I‘m amazed I didn’t do this any earlier // was intended to be chronological but am not eager to keep it this way // image: first soft toy I ever crocheted, in reference to radiohead‘s terror bear) |
Dienstag, 8. Dezember 2020
Samstag, 28. November 2020
give‘em the credits they deserve
this is SO annoying. I like watching end credits. it‘s like an epilogue, you bastards! it’s part of the work! or at least a nice outro from the movie world / intro to the real world, I do really enjoy them. don‘t throw ice cold water in my face when I wake up to reality.
„Netflix: We Want to Watch the Credits #NetflixCredits”
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Dienstag, 10. November 2020
vennart diagram
check out this awesome album
vennart - in the dead, dead wood
ja, ist schon ein bisschen old-school. bombastische beats, grollende gitarren, sehnsüchtige sequenzen, reminiszenzen deluxe. der wald klingt nicht tot. so wie es aus ihm schallt, ruft vennart hinein. eine wunderschöne musikalische vermengung von allem, was ende des letzten jahrhunderts melodisch rockig alternativ und großartig war. all hail to the 90ies. please accept this ode to your legacy. (namedropping auf anfrage)
Dienstag, 22. September 2020
this is really happening
why is youtube showing me right-wing advertisement multiple times (FPÖ talking about "foreign infiltration", and some undefined guy/party making misanthropist fun of Falter)? their racism and their fear mongering fascist taste is so ugly. it depresses me. it angers me. and it frightens me. this is not to be taken lightly. this is dangerous. I want it to stop. I‘m going to keep my eyes open. I’m going to speak up. and when I can‘t, I will take my time to be on the mend, to rebuild my faith in myself and humanity itself, to find the strength to go on, to strive to make the world a better place, for everyone and everything in it. I ask you to do the same. that would be so awesome. thank you <3
one way for me to get better is to listen to music. it sounds like a cliché, I know, and it is true: it's like listening to friends, telling stories, cheering me up, or giving me the feeling to be heard. to not be alone. providing me with a place where I belong. giving me the room to let it all out. and encouraging me to go on.
one of my most beloved musicians are radiohead. my fandom would have earned something like a master's degree by now, if it would be a person with a model academic career. this is them, letting me freak out, allowing me to generate new energy by shaking shit off. (hopefully without further infuriating ads)
Freitag, 18. September 2020
[bye bye: summer]
über den sommer habe ich an einer playlist gebastelt, weil meine initialen sind JD und wenn man das umdreht heißt es DJ und wer bin ich mit dem schicksal zu hadern wenn es mit dem zaunphaflpfahl winkt. einzig mich beim kompilieren auf den kopf zu stellen, das vermochte dabei ungewöhnlich scheinen. bin ich ein album von coldplay? hello nuller-jahre referenz. bye bye 2020er-jahr sommer!
konsequenterweise heißt die playlist [enter: summer], da ich ja mit beginn des sommers angefangen habe, daran herumzutüfteln. die eckigen klammern, um ein bissl edgy/nerdy zu wirken. ein bissl eine ungewöhnliche, gar verrückte mischung, zumindest war das die rückmeldung meines bruders (was mich doch ein bisschen wundert, denn er war derjenige, dem in der schule der breiteste musikgeschmack von allen nachgesagt wurde, von compton-hardcore-rap bis peruanischer folklore).
ich finde, es ist mir recht gut gelungen, dynamische bögen bzw thematische passagen zu erzeugen, und ich habe mir dann einen spaß daraus gemacht, den abschnitten namen zu geben. oft habe ich eine zeit lang an einem bestimmten segment in einer separaten privaten playlist herumprobiert, bevor ich es in die öffentliche liste gegeben habe, dabei entstanden quasi arbeitstitel, und diese sind für mich fixer bestandteil der liste geworden. das hat mir echt spaß gemacht, und ich will dieses sommerprojekt in seiner vollkommenheit teilen. here you go.
Mapping 01-06 Boom Rush Boulevard07-10 Murky Side Alley 11-24 Oxytocin Drive 25-30 Adrenaline Avenue 31-36 Kuiper Waters 37-40 Moonstruck River 41-46 Coke Suite / Endorphine Cascades 47-50 Dopamine Delta 51-58 Corner Carnival and East 59-65 Hommage á Gilles 66-72 Tabour Beach 73-77 Rainbow Ride 78-82 Urban Freeway 83-91 Development Area / "Neubaugebiet" |
mittlerweile arbeite ich an der herbstvariante, allerdings mit anderen ansprüchen, weil es doch recht zeitkonsumierend war. auch, weil ich zeitweise etwas sehr hineingekippt bin, I like to immerse myself in stuff I enjoy, and sometimes I start to obsess and often I miss the exit and then we have the salad. das semester hat wieder begonnen, das ist leider wichtiger im moment, selbst wenn ich mich auf den kopf stelle (und dabei werde ich mich sicher das eine oder andere mal auch ertappen. z.B. jetzt. haha du schlumpf, lies was zu verteilten systemen, oder mach dich schlau über medienintegration in apps - ajde idi radi, djevojka, nema više ljeta!).
Montag, 14. September 2020
Freitag, 28. August 2020
soul searching ||
every day I am alive
I am given opportunities to become that which I admire most of others
I am nonviolent
I am a master student
and my spirit
will never be stomped out
[...]
but you can change
if you wanna change
I don't know about you
but I'm tired of this bullshit
and I wanna try
to do the best that I can
and to have a good time
soul searching
it is not the strongest of the species that survive
nor are the most intelligent
but the one most responsive to change
Mittwoch, 19. August 2020
tand und stöberl
ich wollte gerade eine kleine geschichte aus dem hut zaubern, über zwei kriminalkommissar*innen, die durch unerhörte zufälle beim 2nd-hand-shoppen durch ihre fundstücke auf unaufgedeckte verbrechen stoßen, und es wäre natürlich nicht bei einem mal geblieben, es wäre eine serie geworden mit mindestens 8 büchern á ~243 seiten, alles bestseller, in 17 sprachen übersetzt, die verfilmung wäre aufgrund eines rechtstreits um mehrere jahre verzögert in angriff genommen, durch die viele publicity und den immens hohen künstlerischen erwartungen hätte der ursprüngliche regisseur den druck nicht ausgehalten und sich umgebracht (obwohl spekuliert worden wäre, ob es nicht vielleicht doch einfach nur ein unfall war), und ein*e nachfolger*in wäre zusätzlich wegen des gerüchtes, das projekt sei verflucht, nur schwer zu finden gewesen sein, bis ein unerschrockenes nachwuchstalent sich an die umsetzung herangewagt hätte, und mit dem ergebnis das erste meisterwerk einer langen, erfolgreichen regiekarriere vorgelegt hätte, und... und dann ist mir aufgefallen, ich will eigentlich viel lieber einfach nur das eine bild posten, das ich heute im 48er-tandler geknipst habe. weil es einfach lustig ist. da hat sich jemand nicht einmal die mühe gemacht, ein unliebsames weihnachtsgeschenk auszupacken, sondern hat es sofort auf den mistplatz gebracht.
...helge
Samstag, 15. August 2020
tschörpie tschörpie tschiep
![]() |
| die digitalisierung des analogen, oder: wie packe ich informationsredundanz in eine bildunterschrift |
ich nutze jetzt twitter. habe beide accounts, die ich bereits vor jeweils unterschiedlich vielen jahren einmal angelegt habe, aktiviert. mit einer mir sinnvoll erscheinenden inhaltlichen aufteilung. auf einem davon hab ich diesen tollen sinnspruch in blau gepostet. der ist mir gestern im park aus den fingern getropft, nachdem ich mir meinen lagerkoller wegspaziert habe. hätte natürlich auch einfach einen screenshot der nachricht machen können, in die ich die worte initial hineingeträufelt habe. doch dann würde niemand meine ansprechend aparte handschrift sehen; und dass ich ein ipad habe, wäre auch nicht (mehr oder weniger diskret) in die welt posaunt worden.
there you go!
"eher so kunst, kultur, funnies und politik/tagesgeschehen"
@jozeethekthonik
"eher so science, informatik, tech, karriere, bildung"
@vertigonale
am besten bitte beiden folgen :) ganz strikt trennen kann und ich will das eh nicht. für mich und für meine übersicht hilft das halt viel (und, ganz ehrlich, ich find es cool, quasi 2 alter egos zu haben. oder ich bin so exaltiert, da reicht mir ein profil einfach nicht, haha).
längerfristig will ich auch diesen blog wieder mehr "bespielen" (und mit twitter verbinden). bock hätte ich voll drauf.
Samstag, 6. Juni 2020
Saturday Night is a Lonely Sound
Mittwoch, 25. März 2020
I love all of you, hurt by the cold
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